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Christlicher Glaube und Naturwissenschaft:
Eine visuelle Argumentation des Nicola Pisano an der Kanzel des Pisaner Baptisteriums

Prof. Dr. Gosbert Schüßler, Passau
Ort: München, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242
Datum: 04.07.2007
Uhrzeit: 19 Uhr


Christlicher Glaube und Naturwissenschaft: Eine visuelle Argumentation des Nicola Pisano an der Kanzel des Pisaner Baptisteriums

Die massive Rezeption der Schriften des Aristoteles im 13. Jahrhundert ist ein untrügliches Indiz des zunehmenden Interesses an naturkundlicher Information und Forschung, das die Epoche eines Friedrichs II. und Alfons’ X. von Kastilien kennzeichnete. Die „Weltweisheit“, an der der gebildete Gläubige nicht mehr vorbeisehen konnte und wollte, lieferte nicht nur objektive Kenntnis über die Schöpfung, sondern konnte auch apologetisch zur „wissenschaftlichen“ Bestätigung von Glaubensinhalten genutzt werden. An der berühmten Kanzel des Pisaner Baptisteriums (1259/60) bediente sich der Bildhauer Nicola Pisano, wie nunmehr aufgezeigt werden kann, eines solchen unumstößlichen, naturwissenschaftlichen Beweises, der sich bis in die Schriften des Aristoteles zurückverfolgen lässt, um die Bestrafung der Verdammten glaubhaft wiedergeben zu können.

Prof. Dr. Gosbert Schüßler

1966-75 Studium an den Universitäten Heidelberg und München. 1975 Promotion an der Universität Heidelberg ("Studien zur Ikonographie des Antichrist"). 1975-77 Mitarbeit am Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte, München, 1977-83 Stipendiat und Assistent am Kunsthistorischen Institut in Florenz, 1983-89 Akademischer Rat am Kunsthistorischen Institut der Universität Regensburg (1988 Habilitation "Sehen und Hören. Kunstgeschichtliche Studien"), 1989-95 ao. Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg, 1995-98 ao. Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg, seit 1998 Professor am Institut für Kunstgeschichte an der Universität Passau.

 

 


 
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