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 Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
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  Das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
 
 
 
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Mitgliederversammlung 2009

Ort: Carl Friedrich von Siemens Stiftung,
München-Nymphenburg, Südliches Schlossrondell 23
Datum: Montag, 12.10.2009
Uhrzeit: 16.00 Uhr


Tagesordnung
  1. Feststellung der Beschlussf ähigkeit und Verlesen der Tagesordnung
  2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 12.11.2008
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht aus dem KHI in Florenz durch Herrn Prof. Dr. Gerhard Wolf
  5. Änderung der Satzung
  6. Bericht des Schatzmeisters
  7. Bericht der Rechnungsprüfung für die Jahre 2007 und 2008
  8. Entlastung des Vorstands für die Jahre 2007 und 2008
  9. Wahl zum Vorstand (Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstands: Frau Dr. Iris Lauterbach, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)
  10. Wahl des Rechnungsprüfers für das Vereinsjahr 2009/10
  11. Verschiedenes

Rahmenprogramm

Montag, 12.10.2009, 19.00 Uhr, Carl Friedrich von Siemens Stiftung
Vortrag von Prof. Dr. Roberto Zapperi, Rom, zum Thema
„Giuliano de’ Medici und das Rätsel der Mona Lisa“.
Die berühmte "Mona Lisa" Leonardo da Vincis soll nach gängiger Auffassung Lisa Gherardini, die Frau des Florentiner Seidenhändlers Francesco del Giocondo, darstellen. Diese Überzeugung basiert auf einer Stelle von Giorgio Vasaris "Vite" Leonardos, in der die Ausführung des Gemäldes anschaulich beschrieben wird und auch das berühmte Lächeln der "Mona Lisa" eine scheinbar plausible Erklärung findet. Vasari schrieb jedoch seine "Vite" erst dreißig Jahre nach Leonardos Tod und hatte das Bildnis persönlich nie gesehen. Er stützte sich vielmehr auf Gerüchte, die zu seiner Zeit in Florenz über das Bildnis zirkulierten. Vasaris so anschauliche Erzählung führte dazu, daß in der Forschung bis auf wenige Ausnahmen eine zeitgenössische Quelle von sehr viel größerer Aussagekraft vernachlässigt wurde, die auf Leonardo selbst zurückgeht. Roberto Zapperi ist dieser Spur erstmals konsequent nachgegangen und zu ganz anderen Ergebnissen über die Entstehungsgeschichte des Gemäldes gelangt, die er in seinem Vortrag zum ersten Mal darlegen wird.
Im Anschluss bittet die Carl Friedrich von Siemens Stiftung zu einem Imbiss.

Dienstag, 13.10.2009, 10.30 Uhr, Alte Pinakothek, Barer Straße 27
Sonderführung von Frau Dr. Cornelia Syre, Referentin für Italienische Malerei an der Alten Pinakothek und Vorstandsmitglied des Florentiner Vereins, durch die Ausstellung „Andrea del Sarto – Die Heilige Familie in München und Paris“
(Treffpunkt: Foyer der Alten Pinakothek)

Das Gemälde Andrea del Sartos gehört zu den Hauptwerken italienischer Malerei in der Alten Pinakothek. Es war nahezu 20 Jahre den Augen der Öffentlichkeit entzogen, da sein problematischer Erhaltungszustand eine aufwendige und langwierige Restaurierung erforderte, die im Sommer 2009 abgeschlossen werden konnte. Dieses Ereignis eröffnet die Möglichkeit, dem in die Galerie zurückkehrenden Werk eine gebührende Sonderausstellung zu widmen.
Das Konzept der Schau sieht vor, das bisher in der Forschung kontrovers diskutierte Verhältnis des Münchener Bildes zu einer im Louvre befindlichen weiteren Version des Themas, die ebenfalls von Andrea del Sarto geschaffen wurde, mittels einer direkten Konfrontation der Werke zu klären. Ergänzend dazu soll eine Reihe von ausgewählten Zeichnungen den künstlerischen Schaffensprozess Andrea del Sartos aufzeigen.
In einem zweiten Teil der Ausstellung wird die Restaurierung der Münchener Tafel erläutert und die Ergebnisse der maltechnischen Untersuchung beider Gemälde dargelegt. Diese Dokumentation soll aktuelle naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden für den Laien zugänglich machen und zugleich die charakteristische Arbeitsweise Andrea del Sartos beleuchten.

Zu dieser Führung laden wir die Mitglieder und Freunde des Vereins zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz sehr herzlich ein.

 
 
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