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 Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
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  Das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
 
 
 
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Mitgliederversammlung 2006
Ort: Alte Pinakothek, München
Datum: Samstag, 21.10.2006
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Tagesordnung
1. Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Vereinsjahr
2. Kassenbericht
3. Bericht der beiden Direktoren des KHI
4. Neuwahl des Vorstandes
5. Verschiedenes
Rahmenprogramm
1. Vortrag von PD Dr. Frank Martin, Potsdam: „Durchlicht und Durchsicht. Duccios Rundfenster im Sieneser Dom“

Herr Privatdozent Dr. Frank Martin war Stipendiat des Jahres 2005. Das Stipendium war mit 10.000 € dotiert und wurde von Herrn Jens Peter Haeusgen (†) gestiftet.
Frank Martins dreimonatiger Aufenthalt am Kunsthistorischen Institut in Florenz diente der Erforschung der Glasmalerei Duccios (nachweisbar ab 1278 in Siena, gestorben 1318 ebd.) am Sieneser Dom – ein Thema, das durch jüngste Restaurierungen von besonderer Aktualität und großem öffentlichen Interesse ist. Die mittelalterlichen Glasgemälde gehören aufgrund ihrer empfindlichen Materie zu den gefährdetsten Kunstgattungen, stellen zugleich aber Lehrstücke eines außerordentlich hohen technologischen Standards dar.
Frank Martin (Jahrgang 1961) studierte Europäische Kunstgeschichte, Christliche Archäologie sowie Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in Heidelberg. Im Juni 1989 wurde ihm der Magister Artium verliehen. Der Titel seiner Magisterarbeit lautet: „Die Apsisverglasung der Oberkirche von San Francesco in Assisi. Literaturbericht, Restaurierungsbericht, Stilanalyse“. Im Winter 1991/92 erfolgte seine Promotion in Heidelberg mit der Dissertation „Die Apsisverglasung der Oberkirche von San Francesco in Assisi – Ihre Entstehung und Stellung innerhalb der Oberkirchenausstattung“. Im April 2002 habilitierte er sich in Jena mit der Schrift „Camillo Rusconi. Ein catalogue raisonné“. Frank Martins Studien wurden durch bedeutende Institutionen gefördert, wie der Bibliotheca Hertziana – Max Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, der Fritz Thyssen-Stiftung, des Warburg Institut in London und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit Januar 2001 ist er Leiter der Arbeitsstelle für Glasmalereiforschung des Corpus Vitrearum Medii Aevi an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

2. Mittagessen

3. Führung von Dr. Cornelia Syre durch die Ausstellung „Leonardo. Die Madonna mit der Nelke“ (Alte Pinakothek München, 14.09.-04.12.06)

Die „Madonna mit der Nelke“ ist ein eindrucksvolles Zeugnis des frühen Schaffens Leonardo da Vincis und das einzige Werk des Künstlers in Deutschland. Das Gemälde entstand um 1475 während der Zeit, als Leonardo - bereits selbständiger Meister - in der Werkstatt seines Lehrers Andrea del Verrocchio arbeitete. Charakteristisch für das Werk ist die Auseinandersetzung mit den Bildfindungen des älteren Andrea del Verrocchio, wobei Leonardo zu gänzlich neuen künstlerischen Lösungen fand. Wie anregend diese für andere junge Maler waren, belegen Gemälde von Pietro Perugino oder Lorenzo di Credi.

Die Ausstellung wird diese Wechselbeziehungen erstmals an einigen ausgewählten Leihgaben veranschaulichen. So wird die entwicklungsgeschichtliche Bedeutung von Leonardos Werk begreifbar.
Ein zweiter Teil der Ausstellung wird der technologischen Thematik gewidmet sein. Die »Die Madonna mit der Nelke« wurde durch das Doerner Institut mit allen wichtigen, heute zur Verfügung stehenden kunsttechnologischen Methoden untersucht, wobei neue und überraschende Ergebnisse erzielt werden konnten.

Sie verdeutlichen, dass Leonardo da Vinci nicht nur in künstlerischer, sondern auch in maltechnischer Hinsicht wegweisend für nachfolgende Künstlergenerationen war.

Die Ausstellung ist Teil der Initiative Wissensspeicher (www.wissensspeicher.de) und wurde im Rahmen des Projektes „Universal Leonardo“ organisiert, ein europaweites Programm mit dem Ziel, das Verständnis für Leonardo da Vinci zu erweitern und zu vertiefen. Sie gehört gleichzeitig, als 28. Europarats-Ausstellung, der großen Ausstellungsserie an, die der Europarat seit mehr als 50 Jahren regelmäßig organisiert mit dem Ziel, das Wissen um die europäische Kunst zu vermehren und deren Wertschätzung als höchsten Ausdruck europäischer Kultur und gemeinsamer Werte zu fördern (www.coe.int).

 
 
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Ort: Sammlung Schack, Kopiensaal, Prinzregentenstraße 9, München
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Uhrzeit: 16.00 Uhr
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