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 Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
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  Das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
 
 
 
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„Augenflug und Federbild.
Renaissance in Europa und Kunst aus der
Neuen Welt“

Referent: Prof. Dr. Gerhard Wolf
Ort: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
Datum: 08.03.2006

Thema des Vortrags ist der künstlerische Austausch zwischen Europa und Mexiko in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts: Während flämische und italienische Druckgraphik in die Neue Welt gelangt, werden erste Werke kolonialer Kunst im mediceischen Florenz und andernorts gesammelt. Die Betrachtung von Federmosaiken, die sich in den Kunst- und Wunderkammern erhalten haben, erlaubt einen faszinierenden Einblick in die Verschränkung von Kunst und Wissenschaft der Renaissance. Der Vortrag lädt ein zu einer Revision des Verständnisses der Epoche und ihrer Bildkultur. Zugleich gibt Gerhard Wolf einen Einblick in seine aktuellen Forschungen, die im Zusammenhang mit dem Projekt „Feder/Kunst. Europa und Mexiko (13.-17. Jahrhundert)“ stehen. An diesem sind ferner beteiligt: Diane Fane vom Brooklyn Museum of Art in New York und Alessandra Russo, die am Instituto de las Investigaciones Estéticas in Mexiko und an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris lehrt. Die Ergebnisse sollen 2007 in einer großen internationalen Ausstellung präsentiert werden.

weiterführende Informationen: www.khi.fi.it/Themenordner/Forschungsprojekte.asp#Feder

Literaturhinweise:

  • Carlo Violani (Hrsg.): Un bestiario barocco. Quadri di piume del Seicento milanese, Ausstellungskatalog Mailand, Museo Civico di Storia Naturale 1988
  • Teresa Castelló Yturbide (Hrsg.): The art of featherwork in Mexico, Mexiko 1993

Prof. Dr. Gerhard Wolf

Gerhard Wolf ist Direktor am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. Seine Forschungsschwerpunkte gelten der Kunst und Bildkultur Italiens von der Spätantike bis in die Frühe Neuzeit im europäischen und mediterranen Kontext.

 
 
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